| Picknick und Pipi in der Pampa Sibylle Stapperfenne, Ärztin aus Bielefeld, nahm den Rat unseres Reiseveranstalters,
in der Höhe viel zu trinken, besonders ernst.
Der letzte Tag mit unserer Reiseleiterin Ute brach an, und vor uns lag die lange Fahrt
vom Colca-Tal nach Puno.
Es war eine riesige Überraschung, als gegen Mittag die oft
schnurgerade Fahrt durch die Steppe unterbrochen wurde, und der Bus an einer kleinen
Brücke am Rio Cabanillas hielt. Wir überquerten die Brücke, und auf der gegenüberliegenden
Seite präsentierten uns Ute und die Fahrer ein Tischleindeckdich zwischen Eseln
und Schafen. Auf Klapptischen zauberten sie uns die köstlichsten kulinarischen Gaumenfreuden
herbei. Neben ‚escabeche’ mit Hühnchen gab es herrliche Avocados, gerösteten
Mais, Bananen, Apfelkuchen, Käse und sogar Rotwein. Für die Einfuhr war also reichlich
gesorgt. Ratlosigkeit kam dann jedoch beim unweigerlich auftretenden ,Ausfuhrdrang’
auf. Esel und Schafe waren gewissermaßen die einzige Erhebung als Deckung in
der 4000 m hohen Puna. So bevorzugten dann einige den langen Weg zum Horizont,
andere die Restmauer eines Unterstandes. Dieser fand sich zwar in unmittelbarer Nähe,
wurde aber ,offenriechlich’ schon des öfteren zweckentfremdet. Was soll`s ! Hose runter,
hingehockt und die abschließbare Toilette herbeimeditiert. Befreit konnten nun wieder
neue Aktivitäten angegangen werden. Auf der ,Toilettenwand’ ließ sich beispielsweise
hervorragend die Kamera für ein Gruppenfoto positionieren. |
 Paten der Peru-Aktion e.V. Yanachaga |